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Die Reihe Literarische Alphabete
wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen,
der Kulturstiftung Dresden
der Dresdner Bank
und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Die Lesung am 9. Mai wird zusätzlich gefördert von der Pro Helvetia - Schweizer Kulturstiftung.
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6. Juni, 20 Uhr im LeseGarten, Prießnitzstraße 56 (bei schwerem Gewitter im LeseZeichen)
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Kerstin Becker und Nancy Hünger
Nancy Hünger, Jahrgang 1981, liest aus ihrer neuen Erzählung „Halt dich fern“. Eine schonungslose wie sensible
Reflexion über die Vergeblichkeit des Liebens – und über die Notwenigkeit, sich im Schreiben zu behaupten.
Kerstin Becker stellt ihr Lyrikdebüt „Fasernackte Verse“ vor, Verse, sinnenhaft und sehnsüchtig, derb
und direkt, poetisch und feinfühlig.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit der Buchhandlung LeseZeichen
Lesung.
Anreise: Linie 11 Diakonissenkrankenhaus, Linie 13 Alaunplatz
5. Juli, 20 Uhr im LeseGarten, Prießnitzstraße 56 (bei schwerem Gewitter im LeseZeichen)
LITERARISCHE ALPHABETE
Mariusz Grzebalski (Kozieglowy kolo Poznania) liest aus seinem Gedichtband „Graffiti“ und spricht mit Patrick Beck über
den Augenblick der Beschreibung und die Rechenschiebetafeln des Beobachters.
„Grzebalskis Gedichte atmen schwer und sind gleichzeitig heiter“, schreibt der Lyriker und Herausgeber der Literaturzeitschrift
„manuskripte“, Alfred Kolleritsch, über seinen jungen Kollegen Mariusz Grzebalski. „Sie prügeln sich im Dreck, atmen den
Gestank eines Schlachthofes, wühlen sich in die Grausamkeit des Sterbens. Sie wuchern in einer undeutlich gewordenen Welt, voll großer Kraft.“
Mariusz Grzebalski wurde 1969 in Lodz geboren, erlebte Kindheit, Schule und Jugend im kommunistischen Polen, studierte Philosophie
und Polonistik. Später arbeitete er als Briefträger, Museumswärter, Gerichtsprotokollant. „Das sind Jobs eines Chronisten:
Bote, Hüter, Schriftführer“, schreibt Hauke Hückstädt in der „Frankfurter Rundschau“. Eine „abartig genaue Blickkunst“
attestiert Hückstädt dem Dichter. Und mochte in dessen erstem auf Deutsch erschienenem Gedichtband „Graffiti“ denn auch ein „Großereignis“ sehen.
Grzebalskis Gedichte erstaunen, verstören, versöhnen. Sinnreich und sinnlich sind sie. Aber man höre selbst. Im LeseGarten, beim Sommerfest des Literaturforums,
bei schwerem Gewitter in der Buchhandlung LeseZeichen, kann man dem Dichter begegnen.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit der Buchhandlung LeseZeichen.
Gefördert von der Kulturstiftung des
Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch.
Eintritt: 6 / 4 Euro.
Anreise: Linie 11 Diakonissenkrankenhaus, Linie 13 Alaunplatz
18.Oktober 2012, 20 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, Dresden
LITERARISCHE ALPHABETE
Peter Kurzeck (Frankfurt am Main und Uzes, Südfrankreich) liest aus seinem Roman „Vorabend“
und spricht mit Patrick Beck über Mündliches und Schriftliches in der Literatur und über die
Aufhebung der Zeit im Schreiben.
Peter Kurzeck ist einer, der sein Leben und seine Zeit, ja, sein Zeitalter immer wieder neu erzählt und
der mit seinen Büchern einen Ton in die Welt brachte, den es vorher so nicht gegeben hat: „Eine Welt
ohne Kurzeck ist, nachdem man ihn kennt, nicht mehr denkbar“, hat etwa der Schriftsteller Andreas Maier
über ihn gesagt.
Mit den über 1000 Seiten seines Romans „Vorabend“ hat Kurzeck jetzt ein neues, monumentales Erinnerungsepos
vorgelegt, das, ausgehend von einem langen Wochenende im Herbst in Südfrankreich, zurückführt in die
Kindheitslandschaft des Erzählers: nach Oberhessen in der Zeit nach dem Krieg bis hinein in die ereignisreichen
70er Jahre in Frankfurt. „Vorabend“ ist der fünfte Teil einer auf zwölf Bände angelegten
autobiografisch-poetischen Chronik, die 1997 mit dem Buch „Übers Eis“ begann.
Peter Kurzeck wurde 1943 in Böhmen geboren und wuchs als Flüchtlingskind in Staufenberg im Kreis Giessen auf,
einem Ort, dem man in vielen seiner Bücher begegnet. „Überall diese Papierberge“, sagt Peter Kurzeck in einem
Interview. „Irgendwann sind alle Schränke voll Papier, und so muss ich dann meine Schuhe manchmal in den
abgetauten Kühlschrank stellen. Da sind dann letztlich auch nur noch Papiere und so ein bisschen Tee drin...
Und Honig, weil ich Honig zu kaufen nie widerstehen kann.“
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des
Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch.
Eintritt: 6 / 4 Euro.
Anreise: Linie 10, 13 Großer Garten, Linie 1, 2, 4, 12 Deutsches Hygiene-Museum
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