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Die Reihe Literarische Alphabete (Lesungen am 14. 3., 17. 4. und weitere Termine)
wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen,
der Kulturstiftung Dresden
der Dresdner Bank
und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz. Die Lesung am 17. 4. wird
zusätzlich gefördert vom Förderprogramm Grenzgänger der Robert Bosch Stiftung.
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2. Februar, 20 Uhr im Landhaus Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Stadtmuseum Dresden, Städtische Galerie)
poesie.premiere2
Undine Materni und Volker Sielaff
Undine Materni und Volker Sielaff muss man in Dresden nicht mehr vorstellen.
Jetzt haben beide ein neues Buch und lesen daraus: im Stadtmuseum. Undine Materni aus ihrem Prosa-Lyrik-Band
„Das abwesende Haus meines Vaters“ und Volker Sielaff aus seinem lang erwarteten neuen Gedichtband
„Selbstporträt mit Zwerg“.
Ein weitverzeigtes Familienbild entwirft Undine Materni in ihrem Buch. "Sie nannten sich Familie mit einem Namen
auf dem Klingelschild, einem Christbaum zu Weihnachten und einem Schuhregal vor der Tür. Sie nannten sich Familie
und irrten doch nebeneinander umher wie Fremde, die sich zufällig jeden Tag wieder sahen."
Und bei Volker Sielaff geht es um den unerschöpflichen Zeitvorrat der Kindheit, um genaue Wahrnehmungen, den leuchtenden Moment im Alltäglichen.
Der Bandoneonist Jürgen Karthe begleitet den Abend.
Lesung, Musik und Gespräch.
Literaturforum Dresden e.V. in Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördet von der Buchhandlung LeseZeichen.
Der Eintritt ist frei.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
28. Februar 2012, 20 Uhr in der Veränderbar, Görlitzer Straße 42 HH, Dresden
poesie.labor
Lesenacht
Das Literaturforum ist zu Gast in der Veränderbar. Autoren des Literaturforums und Gäste lesen ihre neuesten Texte.
Bisher haben zugesagt Kerstin Becker, Undine Materni, Sarah Rehm, Anne Seidel,
Silvio Colditz, Dieter Krause, Alexander Morawitz, Erich Sobeslavsky und Patrick Wilden.
Lesung.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit der Literaturzeitschrift Der Maulkorb.
Eintritt: 3 Euro
Anreise: Linie 13 Alaunplatz
14. März, 20 Uhr im Landhaus Dresden, Wilsdruffer Straße 2 (Stadtmuseum Dresden, Städtische Galerie)
LITERARISCHE ALPHABETE
Peter Gizzi (Holyoke, Massachusetts, USA), einer der bedeutendsten zeitgenössischen amerikanischen Dichter,
liest aus seinem ersten auf Deutsch erschienenem Band, „Totsein ist gut in Amerika“
und spricht mit Patrick Beck über Dichtung und Wirklichkeit.
Seine Verse sind wirklichkeitsgesättigt und empfindsam zugleich, was nicht verwundert bei einem Autor,
der sich nicht festlegen lässt. Und der über reiche Alltagserfahrungen verfügt: Gizzi, 1959 in Pittsfield
geboren, studierte Alte Sprachen, lebte Anfang der 80er Jahre in New York inmitten der Punk-Szene, arbeitete
tagsüber am Fliessband und nachts in einem Heim für psychisch erkrankte Jugendliche. Noch auf der Highschool
schrieb er, angeregt von der Lektüre der Odyssee, sein erstes Gedicht. „Ein Kind wurde ich, eine Frage /
Sitzend im Gras“, beginnt eines seiner suggestiv-sinnlichen Gedichte, in anderen Texten gleitet das Ich
„durch Tagtraumhecken“ oder „hält sich an Songs, / die ein leuchtendes Ereignis stempelten.“
Gizzis Werk ist beeinflusst von William Carlos Williams und George Oppen, von zahlreichen Beat-Autoren
und von Ezra Pound. Für die deutschen Übertragungen seiner Gedichte sorgten u.a. die Lyriker Sylvia Geist,
Jan Volker Röhnert und Daniela Seel.
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des
Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, der Landeshauptstadt Dresden und dem Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch.
Eintritt: 6 / 4 Euro.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
17. April 2012, 20 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1, Dresden
LITERARISCHE ALPHABETE
Marica Bodro˛ic (Kroatien/Berlin) liest aus ihrem Erzählungsband „Der Windsammler“ sowie ihrem Gedichtband
„Quittenstunden“ und spricht mit Patrick Beck über das Leben zwischen erster und zweiter Muttersprache,
zwischen dem Kroatischen und dem Deutschen.
Das dörfliche Leben, die Jahreszeiten, die Kindheit als Garten Eden, die Gesetzmäßigkeiten der Träume,
aber auch Krieg und Diktatur, durchziehen die Erzählungen ihres Buches „Der Windsammler“.
Mit poetischem Blick sammelt die Autorin auf elf dalmatinisch-istrischen Inseln Versatzstücke der
Wirklichkeit, um sie sodann in moderne Märchen münden zu lassen.
„In den Sätzen muß der Atem wohnen“, sagt Marica Bodrozic, die, in Dalmatien geboren,
im Alter von neun Jahren nach Deutschland kam und heute in Berlin lebt. Ihre neuen Gedichte,
„Quittenstunden“, sind ein poetisches Familienalbum mit langem Atem, in dem die Dichterin den
Versuch unternimmt, den Echoraum von Gewalt und Freiheit auszuloten.
„Quittenstunden liebte ich / schon im Bauch der Mutter / alles Schöne und Gute: knapp /
Herznachkriegszeit / Farben und Gerüche / waren mein erster Hunger...“
Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden.
Gefördert von dem Förderprogramm
Grenzgänger der Robert Bosch Stiftung, der Kulturstiftung des
Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch.
Eintritt: 6 / 4 Euro.
Anreise: Linie 13 Großer Garten
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