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Die Reihe Literarische Alphabete wird gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.

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Donnerstag, den 11. August 2016, 20:30 (!), Bühne hinter dem Japanischen Palais
palais.poesie
Auf der Open Air Bühne des Palais-Sommers lesen: Marit Heuss, Andra Schwarz, Undine Materni und Thomas Rosenlöcher.
Ein Abend mit Dichtkunst, der inzwischen kaum mehr wegzudenken ist aus dem sommerlichen Kulturkalender der Landeshauptstadt. Ein kleines Fest der Poesie im Barockgarten des Japanischen Palais. Einer der Höhepunkte des alljährlich stattfindenden, eintrittsfreien Palais- Sommers.
palais.poesie ist ein poetisches Sommervergnügen, bei dem Dichter dem wandelnden, sitzenden oder liegenden Zuhörern im Park des Japanischen Palais ihre neuesten Gedichte vortragen.
Die Autoren 2016:
Undine Materni, geb. 1963 in Sangerhausen, studierte Chemie an der Technischen Universität Dresden und war als Forschungsingenieurin tätig. Von 1990-93 Studium am Literaturinstitut Leipzig. Von 2000-2002 Verlagsmitarbeiterin im Verlag ddp goldenbogen in Dresden und 2002-2005 Mitarbeiterin im Ausländerrat Dresden e. V. Seit 2006 freie Autorin, Lektorin und Publizistin, u. a. bei der Sächsischen Zeitung. Letzte Veröffentlichungen: „Das abwesende Haus meines Vaters“; Gedichte und Kurzprosa, Projekteverlag, Halle/S. 2012 und „Die Bewaffnung der Nachtigall“ Tagebücher von Klaus Renft 1968–1997, Hrsg. von Undine Materni und Heike Stephan, BuschFunkverlag, Berlin 2015.
Thomas Rosenlöcher, geboren 1947 in Dresden, studierte von 1976 bis 1979 am Literaturinstitut in Leipzig und lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Dresden. Rosenlöcher ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und der Akademie der Künste in Berlin. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Zuletzt erschienen: „Hirngefunkel“, Gedichte.
Andra Schwarz, geboren 1982 in der Oberlausitz geboren, lebt heute in Leipzig. Sie wurde 2012 mit dem 2. Preis beim 10. Feldkircher Lyrikpreis ausgezeichnet und erhielt 2015 den Lyrikpreis beim 23. open mike in Berlin. Seit Oktober 2013 studiert sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zuletzt erschienen: Tippgemeinschaft 2016, Anthologie zum 23. open mike Literaturwettbewerb.
Marit Heuss, geb. 1984 in Schlema, lebt in Leipzig. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaften in Dresden und Leipzig. Gedichte in Literaturzeitschriften und Anthologien. Merck-Stipendiatin der Textwerkstatt bei Kurt Drawert in Darmstadt 2014/15. Stipendiatin der Kulturstiftung Sachsen in Pécs, Ungarn 2015.
Palais-Sommer in Kooperation mit dem Literaturforum Dresden e.V.
Eintritt frei.

 

Dienstag, den 6. September 2016, 20 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
LITERARISCHE ALPHABETE
Wahid Nader (Syrien/Magdeburg) liest Gedichte und Übersetzungen.
(Foto: Ulli Lücke)
Wahid Nader
Wahid Nader wurde 1955 in Syrien geboren. Er studierte zunächst in Homs/Syrien, dann in Magdeburg Chemie, Maschinenbau und Tribotechnik. Er lehrte später u. a. Geschichte der Technik am Institut für Geschichte der arabischen Wissenschaften an der Universität von Aleppo in Syrien. Seit 1995 lebt er als Autor, Übersetzer und Wissenschaftler in Magdeburg. Er schreibt Gedichte in Arabisch und Deutsch. Zuletzt veröffentlichte er die Gedichtbände "Ich weide Sterne auf trunkener Nacht", und "Verbrennung der Myrte". Außerdem übersetzte er Faraj Bayrakdars Gedichtband "Spiegel der Abwesenheit" aus dem Arabischen.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Arabisch und Deutsch.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.
Eintritt: 7 Euro / 3 Euro. Frei für Jahreskarteninhaber der Museen der Stadt Dresden,

 

Dienstag, den 13. September 2016, 20 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
Köln an der Elbe
Mit den Kölner Autoren Lütfiye Güzel, Christoph Danne, Adrian Kasnitz und Christoph Wenzel
Literaturklub Köln
Das Literaturforum Dresden trifft den Literaturklub Köln! Der Literaturklub Köln ist eine feste Institution in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen einen Autorenaustauschs reisen vier Autoren aus Köln nach Dresden und vier Autoren aus Dresden nach Köln. Köln ist eine katholische Stadt nahe der belgischen, holländischen und luxemburgischen Grenze, Dresden hingegen eine säkularisierte Stadt unweit von Tschechien und Polen. Die Unterschiede könnten nicht größer sein. Doch durch beide Städte fließt ein Strom von europäischer Bedeutung: in Köln der Rhein, in Dresden die Elbe. Ist Kölner Literatur anders als die Literatur aus Dresden?

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.
Eintritt: 6 Euro / 4 Euro. Frei für Jahreskarteninhaber der Museen der Stadt Dresden,

 

Dienstag, den 27. September 2016, 20 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, Lingnerplatz 1
LITERARISCHE ALPHABETE
Der ungarische Philosoph Mihály Vajda spricht mit dem Dresdner Autor Patrick Beck über die Gespenster unserer Geschichte.
(Foto: Passagen Verlag)
Mihaly Vajda Der 1935 in Budapest geborene Mihály Vajda überlebte als Sohn assimilierter Juden den Holocaust in Budapest. Dort studierte er zunächst Chemie, dann Marxismus und schließlich Philosophie. Ende der 1950er-Jahre gehörte er zum engen Kreis um Georg Lukács. In den 1970er-Jahren erhielt er als ideologischer Abweichler Unterrichts- und Publikationsverbot. Nach Gastprofessuren in Deutschland und den USA wurde er 1989 in Ungarn offiziell rehabilitiert und zum Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften ernannt.
In seinem Buch „Meine Gespenster“(Passagen Verlag, Wien, 2016) konfrontiert Mihály Vajda den Leser mit den Gespenstern unserer kollektiven Geschichte. Bei Marx sind es Gespenster, bei Hegel und Heidegger der Geist. „Leben heißt Ringen mit den Gespenstern. … Welt ist immer geistige Welt.“ Wir können die Geister unserer Ahnen, den Geist unserer Kultur nicht wegwerfen, wir müssen sie akzeptieren. „Wir können nicht nur wir selbst sein. Unser Selbst ist auch ein anderes. Wir müssen das Andere, die Gespenster, in uns tragen.“ Dabei fragt Mihály Vajda u. a.: Was ist das, jüdisch, und wer ist ein Jude? Was ist Wahrheit? Wozu Denker?

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Deutsch.
Anreise: Linie 10, 13 Großer Garten, Linie 1, 2, 4, 12 Deutsches Hygiene-Museum
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.
Eintritt: 7 Euro / 3 Euro. Frei für Jahreskarteninhaber des DHMD,

 

Dienstag, den 1. November 2016, 20 Uhr im Landhaus Dresden (Stadtmuseum, Städtische Galerie), Wilsdruffer Str. 2
Lesungen im Landhaus
LITERARISCHE ALPHABETE
Kateřina Rudčenková (Prag) liest im Rahmen der Tschechisch-Deutschen Kulturtage aus ihrem zweisprachigen Gedichtband "...nicht nötig, mich zu besuchen /...neni nutné, abyste me navStevoval" und neue Texte.
(Foto: Adam Hlavac)
Katerina Rudcenkova "Ja, ich wohne in einem Klavier, / aber nicht nötig, / mich zu besuchen." So lakonisch und knapp können die Gedichte der 1976 in Prag geborenen Dichterin, Erzählerin und Dramatikerin Kateřina Rudčenková sein. So trotzig, sehnsüchtig, vieldeutig. Denn man weiß es: in jedem Nein kann ein zurückgehaltenes Ja stecken. Ob sich die Person in ihrem kurzen Gedicht nicht doch wünscht, an ihrem ungewöhnlichen Wohnort besucht zu werden? Und wie lebt es sich in einem Klavier?
Rudčenková versteht es, in knapper Sprache einen weiten Raum zu öffnen. Die große Sehnsucht verbirgt sich bei ihr zwischen den Zeilen, im Unausgesprochenen. Ob sie sich wünscht, die Dichterin Anna Achmatova möge aus einem Bild zu ihr herabsteigen oder ein Geliebter sie abends "im glühenden Licht" umarmen, stets lotet ihre Poesie die Abstände zwischen heftigster Nähe und den Abgründen der Einsamkeit aus.

Literaturforum Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden.
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz.
Lesung und Gespräch auf Deutsch und Tschechisch. Dolmetscherin: Jana Krötzsch.
Anreise: Linien 1, 2, 3, 4, 7, 12, 62, 75 Pirnaischer Platz
Die Lesung ist barrierefrei zugänglich.
Eintritt: 7 Euro / 3 Euro. Frei für Jahreskarteninhaber der Museen der Stadt Dresden,